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Donat Hübschmann Gouache Geryon König Maximilian II 1575
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Donat Hübschmann Gouache Geryon König Maximilian II 1575

Prachtvolles Pergamentblatt mit zwei goldgehöhten emblematischen Gouache-Malereien von Donat Hübschmann. Eine einzigartige Rarität mit einer Darstellung des Geryon. Das Blatt ist monogrammiert und datiert, 1575.

ABMESSUNGEN:
H 31,4 cm x B 20,7 cm

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Art.Nr.: 42205981

3.490,00 €

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Prachtvolles Pergamentblatt mit zwei goldgehöhten emblematischen Gouache-Malereien von Donat Hübschmann. Eine einzigartige Rarität mit einer Darstellung des Geryon. Das Blatt ist monogrammiert und datiert, 1575.

KÜNSTLER:
Donat Hübschmann
Donat Hübschmann wurde vor 1540 in Leipzig geboren. Er arbeitete als Holzschnittzeichner, Formschneider und Drucker und starb im Jahre 1583 in Wien. Literaturnachweise: Thieme/Becker etc.

BESCHREIBUNG:
Die größere der beiden Malereien, ein Sinnbild der Eintracht, zeigt vier gleichgekleidete Brüder auf einer Wiese um einen Feueraltar versammlt, über dem ein gekröntes Herz mit der Devise "Cor vnum & anima vna" schwebt. Auf dem Altar steht "Sine dolo & fraude" und "Ecce quam bonum & quam incundum habitare fratres in vnum Psalm. 32". Einer der Brüder hat die Hand auf ein auf dem Boden stehendes Rutenbündel gelegt. Im Hintergrund stehen links ein Tempel "Ex concordia, victoria" und rechts dessen Ruine "Ex discordia, exitium". Über dem Ganzen schwebt die Dreifaltigkeit mit der Devise "Vnitas in trinitate & in vnitate trinitas". Der obere Blattrand trägt die Überschrift "Coelestivm conversationi similima". Unter der Malerei steht ein 18-zeiliges lateinisches Gedicht: "Indicat hic alijs exempla priora figuris, Herbersteinia dum quod cor durarit ad aras ...".

Die Malerei auf der anderen Seite des Blattes zeigt den vor einer weiten Berglandschaft mit Kastell u. Hafenstadt stehenden dreigesichtigen König Geryon mit drei Paar Armen und zwei Paar Beinen; die rechten Arme halten ein Schwert, eine Lanze und ein Zepter, die linken Arme ruhen auf einem auf dem Boden stehenden Schild. Als Vorlage diente vermutlich das 40. Emblem bei Alciatus. Unter der Malerei sehen Sie links eine zehnzeilige lateinische Legende "Concordia insuperabilis ..." und rechts ein achtzeiliges deutsches Gedicht mit der Überschrift "Ainigkait Vnüberwindtlich". Ein Stein neben dem Dargestellten trägt, in Gold, die Jahreszahl 1575 und Hübschmanns Monogramm DH (Nagler 1123).

Bereits 1559/60 hatte Hübschmann die Autobiographie des österreichischen Reisenden und Gesandten Sigmund von Herberstein illustriert. Mit den vier Brüdern könnten allerdings auch die (1571 von Hübschmann porträtierten) Söhne Kaiser Maximilians II gemeint sein.

GRÖSSE:
Blatt ca.: H 31,4 cm x B 20,7 cm
Miniatur "König Geryon" ca.: H 13,8 cm x B 16,4 cm
Miniatur "4 Brüder" ca.: H 20,5 x B 17,4 cm

ZUSTAND:
- guter Zustand
- etwas fleckig und altersgemäß gebräunt
- sehr schöne Alterspatina
- minimal knitterig
- Malereien kaum berieben

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