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Italienisches Antiphonar Missale mit Gold Initialen Bologna 1484
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Italienisches Antiphonar Missale mit Gold Initialen Bologna 1484

Reich verzierte Handschrift auf Pergament: italienisches Antiphonar in Großformat mit hunderten handgemalten Initialen,
darunter auch 64 prächtige Goldinitialen. Ein absoluter Blickfang durch seine gute Erhaltung und die farbigen Malereien und dem kunstvollen Federwerk der Initialen. 198 Blätter, herausgegeben in Italien, Bologna, am 15. September 1484.

ABMESSUNGEN: ca. H 54,0 cm x B 40,0 cm x T 9,0 cm

22.990,00 €

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Reich verzierte Handschrift auf Pergament: italienisches Antiphonar in Großformat mit hunderten handgemalten Initialen,
darunter auch 64 prächtige Goldinitialen. Ein absoluter Blickfang durch seine gute Erhaltung und die farbigen Malereien und dem kunstvollen Federwerk der Initialen. 198 Blätter, herausgegeben in Italien, Bologna, am 15. September 1484.

BESCHREIBUNG:
Äußerst seltenes und gut erhaltenes, großes Antiphonar, herausgegeben 1484, auf Pergament geschrieben. Der Band umfasst 198 Blätter im Format ca. 52 x 38 cm. Die Blätter sind beschrieben mit lateinischem Text sowie einem sechszeiligen Notensystem mit schwarzen Noten auf roten Linien. Der Text ist verschönert durch 7 große verschnörkelte Initialen in Farben und Gold, 57 kleinere handgemalte Initialen in Farben und Gold, sowie hunderten handgemalten Initialen in Rot oder Blau, umgeben von blauem oder rotem Federwerk.
Am Schluß finden Sie ein fünfzeiliges Kolophon in Rot: "Anno domini M. CCCC. octuagessimo quarto Anno v: p(ri)mo po(n)tificat(us) Jnnocentij pape octaui. Die qu(in)tadecima sepe(m)bris. Finitu(m) fuit hoc op(us). p(er) uenerabilem p(at)rem do(mi)num Andrea(m) totonicu(m). professum s(an)c(t)i ioh(ann)is i(n) mo(n)te de bono(n)ia. Ad honore(m) dei ac alme genitricis eius u(ir)gi(ni)s marie. atque beatissimi Augustini p(at)ris nostri. Deo gra(tia)s." Ob dieser an der Bologneser Kirche San Giovanni in Monte Oliveto wirkende Andrea Totonico identisch ist mit dem Andrea Teutonico, der 1502 erster Pfarrer der neugegründeten Pfarrei Sant'Angelo in Treviso wurde, ist ungewiß. Ferner verzeichnet das Centro di Documentazione in Florenz unter den Signaturen N. Cat. 00188515 und 00188517 zwei in Pistoia von einem Andreas Teutonicus geschriebene Graduale; auch hier muß dahingestellt bleiben, ob es sich um unseren Schreiber handelt. Mit Sicherheit von demselben ("Andreas Alemannus") stammt jedoch ein weiteres im Handel befindliches Chorbuch, das ebenfalls in den 1480er Jahren für das Franziskanerkonvent Santa Maria Assunta in Monteveglio in der Diözese Bologna gefertigt wurde. Ungewöhnlich bei jenem wie bei vorliegendem Antiphonar ist die Tatsache, dass jeweils die Feste des Sanctorale auf die entsprechenden Feste des Temporale folgen.

Wohl von anderer Hand als die Schrift stammen die prachtvollen eingemalten Initialen, meist eine Noten- und eine Textzeile hoch, einige doppelt so groß. Auf schwarz eingefasstem, fast quadratischem Goldgrund ruhend, weisen sie einen aus purpurrotem, malachitgrünem und olivbraunem Akanthuswerk gebildeten Buchstabenkörper mit filigranem weißem bzw. gelbem Linienschmuck auf; links wird das Blattwerk vertikal am Schriftspiegel entlang oder horizontal in den Längsrand hinein kurz fortgesetzt. Die Buchstaben sind mit Blattwerk und Blüten auf weiß damasziertem ultramarinblauem Grund gefüllt.

PROVENIENZ:
Das Manuskript wurde 2009 von der Hispanic Society of America in New York zugunsten ihres Neuerwerbungsfonds in den Handel gegeben.

EINBAND:
- Holzdeckeleinband der Zeit
- späterer Lederrücken
- 1 Messingbeschlag

GRÖSSE DES BUCHES - FOLIO:
ca. H 54,0 cm x B 40,0 cm x T 9,0 cm

GEWICHT:
9,06 kg

KOLLATIONIERUNG:
- 198 (statt 199) Blätter

ZUSTAND:
- altersgemäß guter Gesamtzustand
EINBAND:
- originale Deckel mehrfach gebrochen, dadurch mit drei Eisen- und vier Holzleisten verstärkt, diese nun ebenfalls beschädigt
- Vorderdeckel mit tiefer Einkerbung
- 7 Messingbeschläge fehlen
- Leder am Buchrücken berieben und am oberen und unteren Rand beschädigt
- Innengelenke mit breiten Leinenstreifen verstärkt
DRUCK:
- gute Pergamentqualität
- insgesamt breitrandig und sauber
- Blatt 1 stark knitterig, angeschmutzt, berieben und etwas wurmstichig
- ganz vereinzelt kleine Farb- oder Tintenwischer
- unwesentliche, teils ausgebesserte, Schadstellen
- hier und da kurze Zusätze von alter Hand
- Blatt 198 knitterig und mit angesetzter Ecke
- Blatt 199 am Längsrand beschnitten, dadurch etwas Text- und Notenverlust
- Blatt II und das letzte leere Schlussblatt fehlen

 Weitere Bilder erhalten Sie gerne auf Anfrage.

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